Vieles lässt sich in Zahlen und Statistiken erfassen, auch der Tod. Jeder Todesfall wird registriert und in einer Statistik aktenkundig gemacht. Doch Trauer kann in keiner Statistik protokolliert und festgehalten werden. Wie groß die Verzweiflung sein kann, wenn ein geliebter Mensch gestorben ist, weiß der am besten, der schon einmal durch dieses Tal der Tränen hindurchgegangen ist. Trauernde empfinden diesen Weg auch deshalb als besonders schwierig, weil sie glauben, ihn alleine gehen zu müssen: Im Aufgang des großen Wohnblocks, in der ganzen Straße, ja im ganzen Dorf ist kein Mensch von einem ähnlichen Schicksalsschlag betroffen.
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